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Hier finden Sie auch die Satzung der GGAZ e.V.. Der Zugriff ist durch ein Passwort geschützt.
 
 
Entstehungsgeschichte der Antennengemeinschaft
 
In den Jahren 1985/88 entstanden im Lande einige Hundert Antennengemeinschaften, denn es hatte sich herumgesprochen, dass seit Anfang 1985 als erste deutsche Programme SAT1 und 3sat, sowie das luxemburgische Programm RTLplus über Satellit zu empfangen war.

Als die ersten, damals noch sehr teuren Satelliten-Schüsseln in der DDR auftauchten, entstanden viele Interessengemeinschaften mit dem Ziel, das Fernsehen aus dem Westen störungsfrei empfangen zu können. So wurde auch in Freital, welches im wahrsten Sinn des Wortes zum Tal der Ahnungslosen gehörte, im April 1988 nach einem überwältigenden Zustimmungs-Ergebnis der "Neu-Zauckeroder" die Interessengemeinschaft "Groß-Gemeinschafts-Antennenanlage Zauckerode" (GGAZ) gegründet.

Am 18. Oktober 1989 wurde der Startschuss für das Projekt "GGA Zauckerode" gegeben. Unter dem Motto "Ein Stadtteil verkabelt sich selbst" begann die Beschaffung von Material. Was die PGH nicht liefern konnte, wurde durch den unerschöpflichen Einfallsreichtum der Mitglieder der Interessengemeinschaft herangeschafft. Jetzt wurde richtig Geld gebraucht. Deshalb wurden die Mitglieder der Interessengemeinschaft mit 150 Mark das erste Mal zur Kasse gebeten, etwas später war dann die zweite Rate mit nochmals 150 Mark oder zum aktuellen DM-Kurs fällig.

Am 23. Dezember 1989 waren - sozusagen als zusätzliches Weihnachtsgeschenk - alle Gebäude zunächst über Freispannkabel an das Kabelnetz angeschlossen, wobei bereits die Vorbereitungen zur Erd-Verkabelung liefen.

Die Kopfstelle befand sich damals im Hausflur des obersten Stockwerks Weißiger Hang 4c in einem eigens dafür hergestellten Blechschrank. Sie wurde durch die PGH Elektrotechnik Coswig am 13. Februar 1990 offiziell in Betrieb genommen. Zu diesem Zeitpunkt konnten alle "Neubau" - Zauckeroder einschließlich Saalhausener Straße 4 -15 die TV-Programme DDR1, DDR2, RTLplus, Sat1, etwas später dann auch 3sat und Tele5 über Kabelanschluss empfangen. Außerdem noch 5 DDR-UKW-Programme sowie Rias1, Rias2 und SFB.

Heute befinden sich Kopfstelle und Vereinsbüro auf dem Weißiger Hang 4b.

Am 05. Juni 1992 wurde die GGAZ in das Vereinsregister eingetragen, eine Voraussetzung zum Abschluss von Gestattungsverträgen mit den Gebäudeeigentümern.

Unsere Anlagen werden ständig auf dem neuesten technischen Stand gehalten. So wurden 1995 die alten, nicht mehr zulässigen Antennenkabel in den Wohngebäuden außer Betrieb gesetzt und mit Zustimmung der Eigentümer durch eine neue Gebäudeverkabelung mit Sternverteilung durch Fachfirmen ersetzt. Das war nur möglich mit Hilfe eines Kredites unserer Hausbank in Höhe von 150.000 DM. In den folgenden Jahren wurde das Angebot an Fernseh- und Rundfunkprogrammen ständig erweitert, die Bandbreite unseres Kabelnetzes auf maximal mögliche 862 MHz ausgebaut und rückkanalfähig gemacht.

Mit diesen Voraussetzungen können wir nun zusätzlich zur Übertragung analoger und digitaler Fernseh- und Rundfunkprogramme unseren Mitgliedern den High-Speed Internetzugang über Ihren Kabelanschluss ab dem 15. März 2005 anbieten.

Nach 15-jährigem Bestehen der Antennengemeinschaft hat damit in unserem Übertragungsgebiet das interaktive Zeitalter begonnen.